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 Betreff des Beitrags: Segelschein
BeitragVerfasst: Mo, 10.11.03 20:59 
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Ich möchte sehr gerne meinen Segelschein machen, bin aber auf einem Ohr taub und auf dem anderen Ohr auf ein Tragen eines Hörgerätes angewiesen, um einer Kommunikation folgen zu können.
Ist es möglich, trotz der Schwerhörigkeit den Segelschein zu machen?

Milka


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 Betreff des Beitrags: Segelschein
BeitragVerfasst: Mi, 12.11.03 8:41 
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Im Prinzip: JA.
Bin zwar ein hörender Segelfliegerpilot in Österreich, doch in Deutschland gelten grundsätzlich ähnliche Spielregeln. Das Um und Auf ist die Flugtauglichkeit, die ein Fliegerarzt vor Beginn einer Ausbildung bestätigen muss. Ich würde zuerst zu dem Segelfliegerverein gehen, bei dem ich fliegen möchte und mich nach einem kooperativen Fliegerarzt erkundigen. Die Vereine wissen immer welche, denn auch für die Verlängerung von Flugscheinen ist jedesmal eine ärztliche Untersuchung Voraussetzung.
Bei der Untersuchung muss halt dem Arzt galubhaft gemacht werden können, dass mit Hörgerät eine Kommunikation möglich ist. Ich z.B. dürfte und könnte ohne Brille auch nicht fliegen. Da sehe ich keinen großen Unterschied. Hängt alles vom Arzt ab, ob er Dich flugtauglich schreibt.
Herzliche Fliegergrüße und alles Gute! :angel:
Frax


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BeitragVerfasst: Mi, 12.11.03 9:27 
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An der Gehörlosenschule in Bremen werden seit vielen Jahren Segelkurse für gehörlose Schüler durchgeführt. Meines Wissens erwerben die Schüler alle den Segelschein.

http://www.schule.bremen.de/schulen/marcus/segeln.htm

Frag doch mal direkt dort nach:

227@bildung.bremen.de

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BeitragVerfasst: Mi, 12.11.03 11:08 
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Vielleicht kann dir auch die International Yachtcharter Company Ltd. i.G. weiterhelfen:

http://www.yachting.ms/taubstumme__gehoerlose.htm

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BeitragVerfasst: Mi, 12.11.03 13:23 
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hi all,

jede Segelschule verlangt gewöhnlich ein ärztliches Attest über das vorhandene Seh- und Hörvermögen.

Ich wollte auch schon einmal den A-Schein machen und bin wegen nicht ausreichendem Hörvermögen zur Wahrnehmung von Schallsignalen gescheitert.

Das ist schon eine Weile her. Inzwischen wird das scheinbar nicht mehr so eng ausgelegt.

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cu
Pyros


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BeitragVerfasst: Mi, 12.11.03 22:26 
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Erstmal vielen Dank an alle für die Tipps und Hinweise bis jetzt! Bin aber für wietere natürlich weiterhin offen.

Zu Frax´s Beitrag möchte ich gerne noch hinzufügen, daß ich leider nicht den Eindruck habe, daß in unserer Gesellschaft eine Sehbehinderung das gleiche ist wie eine Hörbehinderung...

An Pyros: ich würde an deiner Stelle nochmal einen Versuch starten. Wenn es in Bremen möglich ist, warum dann nicht auch woanders?

Milka


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BeitragVerfasst: Mi, 12.11.03 22:57 
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Geht es hier um Segelflugzeuge oder Segelboote?


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 Betreff des Beitrags: Segelschein
BeitragVerfasst: Do, 13.11.03 8:05 
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Also, da habe ich offensichtlich in meiner Betriebsblindheit übersehen, dass man nicht nur in der Luft segeln kann :roll:
Sollte es tatsächlich um den schönen Wassersport gehen, bitte ich um Nachsicht wegen der Themaverfehlung!
Zu meinem Vergleich von wegen Seh- oder Hörbehinderung: Stimmt, ist schon ein grober Unterschied. Allerdings habe ich oft mit GL Kontakt, kann mich ganz gut verständigen und halte Hörbehinderte für genauso vollwertige Mitglieder der Gesellschaft wie mich kurzsichtigen Uhu.
Alles Gute, ob auf dem Wasser oder in der Luft!
Frax


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BeitragVerfasst: Do, 13.11.03 11:01 
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:o
hallo frax!
erstmal willkommen im ts!
ich glaub auch, daß der flug-segelschein gemeint ist! weil fürs segeln am wasser braucht man meines wissens nach nicht zu hören. so viel boote sind meist nicht im wasser daß man um erlaubnis bitten muß, in eine bestimmte richtung segeln :-)))
könntest du hier mal schildern, ob im segelflugzeug kontakt mit der bodenstation nötig ist. denke schon. was, wenn man probleme bekommt? per sms hilfe herbeiholen? während man abstürzt??
und um landeerlaubnis muss man doch auch ansuchen oder?also zumindest kommunizieren muss man können??
oder ist es auch möglich, wenn man ganz taub ist, zu fliegen?
viel fragen....
gruß beethoveny


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BeitragVerfasst: Fr, 14.11.03 10:47 
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Hallo beethoveny!
Ich kenne mich bei Segelbooten nur bedingt aus, könnte mir dann aber einige Probleme vorstellen: Viele Segelboote werden sehr oft zu zweit gefahren, und da werden bestimmte Manöver durch Kommandos bzw. Zurufe angekündigt oder eingeleitet. Wie man das durch GS hinkriegt, weiss ich nicht.
Beim Segelfliegen ist es so, dass nicht unbedingt Funkkontakt zur Betriebsleitung oder Bodenstation bestehen muss. Da gibt es beim Start und der Landung eigene Spielregeln, die im wesentlichen auf's Beobachten hinauslaufen. Segelflieger brauchen keine "Landegenehmigung" im wahrsten Sinn des Wortes. Man kann zwar nicht einfach kreuz und quer auf einem Segelflugplatz landen, das funktioniert genauso nach Verkehrsregeln, ähnlich wie auf der Straße. Und das schaffen GL genauso wie Hörende. Vor dem Start auf dem Boden verständigen sich auch hörende Piloten mit eindeutigen Handzeichen. Und wenn man das Pech haben sollte, den Heimatplatz nicht mehr zu erreichen und mit einem Kleefeld vorliebnehmen muss, kann ich mir Kontaktausfnahme per sms durchaus vorstellen. Noch kenne ich keine gl Segelflugpiloten, aber das könnte noch werden.
Herzliche Grüße und schönes weekend,
Frax
:)


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BeitragVerfasst: Fr, 14.11.03 10:56 
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OK Frax,

bleiben wir mal beim Thema Fliegen. Ist dir bekannt, dass es eine Deaf Pilot Association gibt?

http://www.deafpilots.com/

Und die Deaf Pilot Certification FAQ's kannst du da nachlesen:

http://www2.faa.gov/avr/afs/deaffaq.cfm

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BeitragVerfasst: Fr, 14.11.03 11:37 
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Aloha Frax,

selbst auf die Gefahr hin, dass manche mich des US-Fanatismus wieder einmal denunzieren :-))) füge ich hier noch einen Link zu einer Geschichte über einen tauben US-Piloten hinzu. Bereits 1911 unternahm Calbraith Perry Rodgers Jr. einen mehrwöchigen Flug von New York nach Kalifornien, ohne den Flugzeug auf der Strecke auszuwechseln.
http://www.workersforjesus.com/dfi/859.htm
Damals waren die Flugzeuge so gebaut, dass der Motor für hörende Piloten ohrenbetäubend war. Somit hatten taube Piloten unter diesen Bedingungen einen Vorteil.

Mit Google wirst Du unter "deaf aviator" davon haufenweise fündig.

Da gibt es auch einen Gehörlosen-Pilotenverband aus Frankreich:
http://www.volez.com/aeroclub-sourds/GB/index.html
Wie man dort entnehmen kann, nehmen auch Gehörlose aus Deutschland an Fluglizenz-Kursen und Flugshows u.a. in den USA, Frankreich und Italien teil.

~Luke

_________________
deitschsprachig? gebärdensprachig! :-)))


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BeitragVerfasst: Fr, 14.11.03 13:19 
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hey lukbo! :wink:
schon, gut, mit usa-fanatismus-denunziation meinst wohl mich?? :-))) vom anderen thread...

@milka
bitte schreib doch kurz ob du jetzt den flug-segelschein meinst oder den am wasser!!!!

hallo frax!
danke für die ausführlichen erklärungen. beim segelflieger sitzen die piloten hintereinander (zumindestens bei der einschulung), stimmt das?
also müsste der vordere der lehrer sein, und von hinten kann man eventuell die gs "lesen". und der gl schüler kann ja sprechend antworten. müsste klappen.
danach fliegt man mit dem einsitzigen segelflieger.
aber ICH würd mich nicht trauen. hätte ehrlich gesagt zu viel "schiss" davor, da oben ganz auf mich gestellt zu sein.
wie klickt man sich eigentlich aus aus dem schleppseil? muss man da selbst entscheiden, in welchem moment, ob man hoch genug ist usw.? oder auch mit funkkontakt?
kannst du es dir überhaupt vorstellen, völlig ohne funkkontakt zu segeln? ich mein, hättest du keine sorge?
da könnt ich es mir im boot schon eher vorstellen. im notfall kann man zum anderen rüberlaufen. das ist in der luft schwer möglich. da oben gibts wohl keinen pannenstreifen... :-)))
dann hoff ich daß sich milka meldet, bevor wir ewig übers fliegen weiterschreiben und dann meint milka doch den segelschein vom wasser....
gruß beethoveny


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BeitragVerfasst: Fr, 14.11.03 16:22 
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Hallo Beethoveny und Frax,

naja, eigentlich meinte ich den Segelschein auf dem Wasser!
Aber ich finde es gerade auch witzig, daß man vom Thema Wasser nun zum Thema Luft gekommen ist. :D

Ehrlich gesagt, hätte ich da noch gerne einige Infos bzgl. Segelscheinerwerb auf dem Wasser!
Ist da noch jemand, der da ein paar hilfreiche Tipps hat? :cry:

Ilka


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BeitragVerfasst: Fr, 14.11.03 23:13 
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Hallo Milka

Ich habe den Segelschein vor ca. 7 Jahren gemacht. Das ging ganz ohne Probleme. Ich bin spätertaubt und trage ein CI. Natürlich ist das bei viel Wind nicht optimal, da man vor lauter Brausen und Zischen nix mehr hört. Wir haben ein eigenes Segelschiff, meist sitze ich an der Pinne, da kann ich auch gleich die Befehle kreischen: <Klar zur Wendeeeee> :)

Was genau willst Du denn wissen?

viele Grüsse
Adrenaline


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BeitragVerfasst: Fr, 14.11.03 23:41 
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hallo milka
also doch boot-segeln... :-)))
na, noch 1-2tage später und hier wäre eine lange diskussion übers fliegen ausgebrochen. und dann thema verfehlt... :roll:
gruß beethóveny


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BeitragVerfasst: Sa, 15.11.03 1:07 
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Hallo Adrenaline,

was ich genau wissen möchte? Na, ob ich den Segelschein problemlos machen kann, denn ich habe mittlerweile so viele Gerüchte gehört, daß es z.Bsp. Schwerhörigen nicht möglich wäre, den Schein zu erwerben. Aber dank deines Beitrages hat es mir doch wieder "Hoffnung" gegeben, den Schein doch relativ probelmlos erwerben zu können :D

An Beethoveny:
ach, wieso Thema verfehlt? Ich würde es so sehen: interessant, wie man durch eine Anfrage fürs Segeln auf dem Wasser eine Diskussion über die Tätigkeit in der Luft anregen kann... :wink:

Milka :lying:


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BeitragVerfasst: Sa, 15.11.03 1:31 
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Im Prinzip braucht man/frau für die Steuerung von Schiffen oder
Flugzeugen nur Intelligenz und entsprechende Schulung.
Aber weil heute in der hörenden Welt alles über Funk geht,
können taube Piloten zu Wasser und in der Luft nicht ohne
hörende Helfer auskommen.


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BeitragVerfasst: Sa, 15.11.03 10:03 
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Hallo Milka

Es gab nicht das kleinste Problem deswegen! Ich kenne noch einen anderen CI-Träger, der ebenfalls segelt.

Ich habe sogar angefangen, für den Hochsee-Segelschein zu arbeiten, und auch da hat mich niemand daran gehindert.

Also pack es ruhig an, Du schaffst das. Den Segelschein hatte ich innert 3 Monaten in der Tasche (habe aber auch geackert wie blöd).

viele Grüsse
Adrenaline


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BeitragVerfasst: Sa, 15.11.03 10:29 
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Hallo CharlyBrown,
leider reicht Intelligenz nicht alleine aus, wenn es irgendwelche Verbände mit irgendwelchen festgelegten Bestimmungen gibt... :shake:
Da kann man so intelligenz sein, wie man will...aber es geht ja anscheinend problemlos -> siehe Adrenaline! :D

Hallo Adrenaline,
hey, das hört sich gut an, was du schreibst :yelclap:
Na, dann werde ich jetzt auch einfach mal durchstarten: Termin beim HNO, der mir diesen Schein mit dem Hör- und Sehtest ausfüllt unterschreibt, ab März starte ich dann die Theorie für den Schein zuerst für Binnengewässer!
Let´s go :wink:


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BeitragVerfasst: Mo, 17.11.03 11:49 
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Hi beethoveny!
Interessant, welche Diskussionen man so auslösen kann. Aber zu Deinen Fragen:
In einem doppelsitzigen Segelflugzeug sitzt man zwar hintereinander, wobei allerdings der Lehrer HINTEN sitzt. Man könnte seinen Schein aber auf einem Motorsegler machen, in dem man (meistens, aber auch nicht bei allen Typen) nebeneinander sitzt. Und dann auf einen reinrassigen Segelflieger umsteigt. Wie man die Windenberechtigung hinkriegt, das weiss ich jetzt leider nicht. Aber es ist hauptsächlich Gefühlssache und funktioniert so, dass bei Erreichen der Ausklinkhöhe der Winden"fahrer" das Gas wegnimmt, wodurch das Schleppseil durch sein Eigengewicht automatisch aus der Schleppkupplung fällt. Wenn was klemmen sollte, hat man noch eine manuelle Ausklinkmöglichkeit.
Und von wegen auf sich alleine gestellt: Null Unterschied zu hörenden Piloten. Dem geht's auch nicht besser, und Pannenstreifen gibt's wirklich nicht. Angst darf man jedoch nicht haben. Man ist hauptsächlich auf Beobachtungen angewiesen, schauen, schauen und nochmal rausschauen! Als GL kriegt man zwar die Fahrtgeräusche nicht mit, da sollte man vielleicht öfter mal einen Blick auf den Fahrtmesser riskieren.
Auch bezüglich Funkkontakt habe ich keine Bedenken, denn mir ist auch schon mal der Funk ausgefallen. Da schaut man vor der Landung halt zweimal hin, ob noch andere Flugzeuge in der PLatzrunde sind, damit es möglichst zu keinen near missings kommt. Ich hatte zwar auch schon Momente, wo ich mir dachte, wo kommt der denn auf einmal her!?! Doch dazu gibt's wieder Verkehrs- und Ausweichregeln.... ist halt ein endloses Thema, die Fliegerei. Aber jetzt schauen wir lieber, dass Milka in's Segelboot kommt. :)
Sonst noch vlG vom Frax


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BeitragVerfasst: Fr, 5.12.03 19:46 
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Ich habe Antwort vom DSV bekommen bzgl. Segeln und Schwerhörigkeit:

für den Erwerb des Sportbootführerscheins-Binnen ist eine Prüfung der sogenannten Tauglichkeit zwingend erforderlich. Hierbei wird auch das Hörvermögen geprüft. Es ist ohne weiteres ausreichend, wenn Sprache in gewöhnlicher Lautstärke in 3 m Entfernung mit dem jeweils dem Untersucher zugewandten Ohr und in 5 m Entfernung mit beiden Ohren zugleich ohne Hörhilfe verstanden wird. Werden diese Werte nicht erreicht, so muss auf dem besseren Ohr Umgangssprache aus 5 m Entfernung verstanden werden, wobei vergleichbare Werte, die mittels eines audiometrischen Verfahrens festgestellt werden, zulässig sind. Ist das Hörvermögen weiter eingeschränkt, ist eine Zulassung zur Prüfung nur möglich, wenn ein fachärztliches Gutachten ein Resthörvermögen attestiert - die Zulassung von Gehörlosen ist nicht zulässig - und der Sportbootführerschein ist mit der Auflage, dass eine zweite Person mit ausreichendem hörvermögen mit an Bord zu nehmen ist, zu erteilen.
Die Prüfung der Tauglichkeit ist formgebunden. Es ist das Formular "Ärztliches Zeugnis für Sportbootführerscheinbewerber" zu verwenden. Dieses erhalten Sie von Ihrem Prüfungsausschuss. Eine Adressenliste ist unter www.dsv.org Führerscheine abrufbar.
Vorgenannte Ausnahmen hinsichtlich des Hörvermögens und der Erteilung der Auflage gelten nicht für den Sportbootführerschein-See.

(vom DEUTSCHER SEGLER-VERBAND
Führerscheine, Segelschulen und Ausbildung)


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