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 Betreff des Beitrags: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Sa, 18.4.09 18:30 
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Registriert: Mo, 7.11.05 13:55
Beiträge: 384
Hallo !

Wo Ihr schon mal auf der Taubenschlag-Startseite auf
das Legoland hingewiesen habt, in dem Gehörlose ein
bestimmtes Fahrgeschäft nicht benutzen dürfen:

ad 1)
Ich weiß nicht, ob Blinde sich jetzt evtl. von Euch dis-
kriminiert fühlen - weil ich nicht weiß, ob jeder Blinde
die Meinung teilt, daß er aus Sicherheitsgründen da
nicht rein darf....die Bemerkung "bei denen mag das
ja berechtigt sein" (auch auf andere bezogen) hätte
ich einfach weggelassen.
Ist aber nur meine Meinung, bin ja selbst nicht betroffen.

ad 2)
Hat eigentlich mal jemand von Euch - nur so aus Interesse
gefragt - beim Legoland nachgefragt, aus welchem Grund
die meinen, daß es für Gehörlose sicherer wäre, "draußen"
zu bleiben ?
Ich könnte mir vorstellen, daß da evtl. Befürchtungen eine
Rolle spielen, Ihr könntet mehr Schwierigkeiten als Hörende
mit Eurem Gleichgewichtssinn bekommen. Von Taubblinden
weiß ich, daß sie manchmal Probleme mit ihrem Vestibular-
apparat haben. Wie das bei Euch "Nur-Gehörlosen" ist,
weiß ich nicht - evtl. wußte das Legoland es auch nicht.
Vielleicht hatte es aber auch andere Gründe.
Wenn Ihr die Gründe hättet, könntet Ihr doch da genau
ansetzen und drauf eingehen. Vielleicht sind die im Lego-
land ja falsch informiert ? Ich glaube, daß so eine Argu-
mentation wesentlich mehr Erfolg hat als nur der Artikel
auf der Startseite.
Und darum geht es doch - das Verbot für die Gehörlosen
aufzuheben, nicht wahr ?
(Wie sagt Dale Carnegie: Der andere wird sein in Ihren
Augen falsches Verhalten nur aufgeben, wenn er selbst
zu dem Schluß kommt, daß es falsch ist - nicht weil Sie
es sagen....)

In jedem Fall:
Gutes Gelingen wünsche ich Euch ! :tuut:
(Und hoffe, ich bin jetzt niemandem zu nahe getreten.)

_________________
To err is human, to forgive divine. (Inschrift auf dem Grabstein im Film "Das Gespenst von Canterville")


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Mo, 20.4.09 21:28 
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Registriert: Do, 12.2.09 12:54
Beiträge: 4
Man muß dagegen vorgehen, sonst könnte es dazu führen, daß Gehörlose eines Tages auf dem Volksfest keine Achterbahn mehr benützen dürfen.....die Gehörlosen müssen selbst entscheiden können, ob sie eine Achterbahn vertragen können oder nicht, es gibt ja auch Hörende, die an Gleichgewichtsstörungen leiden und selbst entscheiden können, ob sie so etwas riskieren dürfen. Hier geht es um die Selbstbestimmung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Di, 21.4.09 6:04 
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Registriert: Mo, 7.11.05 13:55
Beiträge: 384
@itellium:
Die wollten sicherlich nicht Gehörlose oder sonstwen diskriminieren oder
irgendwelche Mündigkeiten beschneiden.
Ich denke, daß das Legoland durch solche Verbote versucht, sich vor
eventuellen Regreßansprüchen zu schützen. Nimm mal das überspitzte
Beispiel: Babies.
Laß mal die Mutter (eine Anhängerin von "das Kind muß sich entfalten")
sagen: Mein Kind soll das von klein auf mal mitmachen. Ein Verbot gibt
es nicht, weil das unter Selbstbestimmung fällt, und das Kind fällt
natürlich prompt aus dem Zug. Was wird passieren ? Die Mutter wird
klagen.
(Es gibt schließlich schon Klagen gegen Haribo, weil die nicht geschrieben
haben, daß tütenweise Lakritz am Tag ungesund ist....)
Kannst das auch durch den herzkranken Opa ersetzen, der auch selbst
entscheiden möchte, was er sich noch zumuten kann.

Ich gebe Dir recht, wenn bei Euch kein grundsätzliches Gesundheits-
risiko besteht, das sich von den Hörenden abhebt, dann sollte das Verbot
aufgehoben werden.
Meine Frage bezog sich einfach nur auf die Art und Weise, wie man da
rangeht. Ich glaube, es ist besser, zu versuchen, die Gründe zu verstehen
und sie dann zu entkräften, als wenn man einfach "draufloshaut".
Da besteht dann evtl. die Gefahr, daß die Gegenseite "dichtmacht", weil
sie einfach nur angegriffen und mit Vorwürfen überschüttet wird, obwohl
sie gute Gründe zu haben glaubt.

Wie Ihr das aber letztendlich angeht, das bleibt natürlich Eurer Entscheidung
überlassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Di, 21.4.09 6:55 
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Beiträge: 1071
Wohnort: Hilgermissen
OK Rainbow,
hast ja nicht unrecht. Unser Artikel hat jetzt bewirkt, dass ein Berliner Gehörloser sich mit einer Stellungnahme der betroffenen Familie an Legoland wenden will. Außerdem arbeitet seine Mutter in der dänischen Botschaft und will von da aus aktiv werden. Wer weiß, vielleicht bekommt Legoland dann demnächst die ILY-Orchidee. ;-)

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Es gibt vielerlei Lärm. Aber es gibt nur eine Stille.
(Tucholsky)


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Di, 21.4.09 15:17 
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Beiträge: 217
Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Hallo zusammen,

ich habe bereits gleich nach der Anzeige an den Veranstalter gemailt.

Sobald ich Antwort bekomme, werde ich es hier posten ...

Grüße, STEPHI


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Di, 21.4.09 18:39 
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Registriert: Mo, 7.11.05 13:55
Beiträge: 384
Ja, das wäre mal interessant, Stephi.
Viel Erfolg mit Euren Aktionen ! 8)

Ach und Bernd.....
sollte das wirklich klappen und das Legoland nimmt das
Verbot zurück, nehme ich Dich beim Wort und erwarte
ein Blümchen für den Freizeitpark. :ylsuper: :orangehat:

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Mi, 29.4.09 5:13 
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Beiträge: 475
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Im Legoland in Kalifornien wurden taube Besucher nicht nur eingelassen, sondern einen Dolmetscher bereitgestellt. Vor zehn Jahren war ich dort mit meinem damals 9jaehrigen Sohn. Wir haben miteinander in ASL geplaudert und die Kassiererin bemerkte das und rief einen Dolmetscher an.

Das daenische Legoland hatte die anderen Parken anfragen sollen, bevor es das "Verbot" gegen taube Besucher erteilte. Eigenartig, dass es nicht sorgfaeltig recherchiert hat.

Das DisneyWorld in Florida stellt auch Dolmetscher zur Verfuegung. Man muss aber den Besuch vorher melden. Dieser Park hat sogar einen Behindertenbeauftragten, der die Aufgabe hat, sicherzustellen, dass alle Behindertengesetze von der Firma beachtet werden.

Hartmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Mi, 29.4.09 6:25 
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Beiträge: 384
Vielleicht hat es nicht recherchiert.
Vielleicht hat es auch doch recherchiert und wurde falsch beraten.
Solange keine Stellungnahme dazu vorliegt, gilt für mich die Un-
schuldsvermutung. :roll:

Und was den Rest angeht.....
möchte mal wissen, wer sowas bezahlen soll. :scratch:

Wozu braucht man da überhaupt Dolmis ?
Die werden doch benötigt, wenn man da was erklärt kriegen müßte
oder sonstwie von der Parkbelegschaft etwas gesagt bekommen muß.
Der Moment an der Kasse "macht 20 Euro" oder sowas kann´s da nicht
sein....und wenn ich mich so an eigene Freizeitparkausflüge erinnere,
da gab´s, wenn nötig, Hinweistafeln zum Verhalten auf bestimmten
Fahrgeschäften, aber sonst ? Das erklärte sich doch alles von selbst.
Wir sind noch nie in einem Freizeitpark von irgend jemandem angesprochen
worden......
Aber vielleicht tickt Amerika da etwas anders. :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Mi, 29.4.09 10:17 
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Ich nehme es an, auf meine E-Mail wird man nicht reagieren.

Dafür finde ich die Argumente von Thomas (siehe Taubenschlag) ganz gut.

Aber das Ergebnis ist immer noch nicht zufriedenstellend.

Vielleicht ändert es noch????


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Mi, 29.4.09 15:15 
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Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Ich war ein bisschen voreilig :oops:

Ich habe E-Mail erhalten:

Sehr XXXXXXXXXX,

vielen Dank für Ihre E-Mail.
Bei der Drachenbahn handelt es sich um eine von zahlreichen Attraktionen im LEGOLAND Discovery Centre. Der Sonderfall bei dieser Bahn ist, dass bei Brandfall und draus resultierender Evakuierung, die Fahrgäste sich selbst evakuieren müssen und den Anweisungen des Personals Folge leisten müssen (Anweisungen erfolgen über Lautsprecher). Momentan schreiben uns deshalb die Behörden vor, dass Gehörlose deshalb von einer hörenden Person in der Bahn begleitet wird. Diese Person kann, falls der Gehörlose uns alleine besucht, ein Mitarbeiter des LEGOLAND Discovery Centre sein. Ich denke, dass die Kommunikation von unserer Seite aus, unklar war.
Aber generell würden wir uns aber auch über Tipps, wie wir in Zukunft auch Gehörlose alleine auf der Bahn fahren lassen könnten, freuen.
Mit freundlichen Grüßen

Christian Siebold
General Manager


Ich werde an ihn mailen. Weitere Mails werde ich hier posten.
Er gibt sich wirklich Mühe, das sehe ich als positiv, auch wenn das Ergebnis noch nicht zufriedenstellend ist und ich eine hörende Begleitung dabei haben muss. (Dann muss ich in meinem Ausweis mit Begleitung beantragen *breitesgrinsen*)


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Mi, 29.4.09 17:25 
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Beiträge: 384
Na siehste.....
die Formulierungen finde ich auch sehr positiv und offen für Euch.
Ist doch klasse, daß dieser Mann sich Eure Vorschläge anhören will -
wenn alle so reagieren würden, denen Ihr Eure Anliegen vortragt,
wäre das doch toll.

Außerdem finde ich das Angebot gut, daß Ihr natürlich auch ohne
hörende Begleitung in den Park könnt und andere Fahrgeschäfte be-
nutzen - und für dieses eine kann ggfls. ein Mitarbeiter mitgehen.
Ist doch wenigstens mal ein Lösungsvorschlag. Wenn die Privatsender
bei den Untertiteln mal so offen wären und Lösungen anböten, was ?
;-)

Ich fände es bei Antwortmails gar nicht so verkehrt, dem Mann mal
ein bißchen Anerkennung und Dank für die Offenheit auszusprechen.
Gut, Ihr stellt Euch noch etwas anderes vor, bevor Ihr von einem Euch
richtig zufriedenstellenden Resultat sprecht. Aber ich denke, daß der
Typ schon sehr auf Euch zugegangen ist und daß das nicht selbstver-
ständlich ist - und jeder Mensch freut sich eigentlich, wenn man seine
Bemühungen anerkennt. (Psychologisch betrachtet, wird er anschließend
sogar eher versuchen, das Kompliment zu rechtfertigen, als wenn er -
wie manchmal bei Euch üblich - mit der Haudraufmethode alle gemacht
wird, nach dem Motto: Und wenn du nicht so machst, wie ich will, dann
zeige ich dich an und dann bringt dich die Polizei auf die Wache, außer-
dem hole ich dann Presse, Funk und Fernsehen und dann verlierst du
deinen Job..... - Okay, das war jetzt sehr überspitzt, aber aus manchen
Postings zusammengefaßt, die ich mal als Reaktionen auf "Mißstände"
gelesen habe. Mit dieser krawalligen Argumentation kommt man aber
meist nicht weit.)


So, es gibt also eine Vorschrift von behördlicher Seite.....
von wegen, das Legoland hat schlecht recherchiert. Da war es wohl
jemand anders, der schlecht recherchiert hat und einfach davon aus-
gegangen ist, daß die Gesetzeslage in Amerika 1:1 auf andere Länder
übertragbar ist....Und damit wäre auch klar, warum man nicht einfach
andere Freizeitparks anrufen kann und fragen, wie die es halten.

Und da Ihr Euch so darüber aufkröppt, daß solche Vorschriften sinnlos
sind......
Ich weise da mal drauf hin, daß es eine Menge Vorschriften gibt, über
deren Sinn man diskutieren kann (oder auch nicht), die einzuhalten aber
trotzdem nicht in das Belieben der Leute gestellt ist.
Stellt Euch mal vor, das Legoland macht jetzt alles so, wie Ihr das wollt.
Und dann passiert tatsächlich was.
Was dann ?
Stellt Ihr Euch daraufhin auf die Seite des Legolands und sagt: Na, wir
haben es ja selbst so gewollt ?
Und selbst wenn Ihr das tätet - wie sähe das ein Richter ? Der würde
wohl auf die "sinnvollerweise existierenden Vorschriften" verweisen.

Wie wäre es, wenn Ihr Euch dann lieber mal, statt das Legoland weiter
runterzumachen, an die Verfasser der zitierten Vorschriften wendet ?

Und warum fällt es Euch so leicht, das Legoland abzusauen, nur weil
Hartmut einen Bericht über das amerikanische Legoland geschrieben hat,
aber die E-Mail an Stephi findet keinerlei Erwähnung: Daß ausdrücklich
dazu aufgefordert wird, Vorschläge zu machen, wie das doch gehen kann,
daß Gehörlose allein da rein dürfen ?
Besorgt Euch doch am besten mal den Wortlaut der Vorschriften und
wie gesagt, ggfls. protestiert mal beim Verfasser.

Und wie wäre es mit konstruktiven Vorschlägen dazu, wie die potentielle
Gefährdungslage (die hoffentlich nie eintritt) umgangen werden kann -
daß die Benutzer sich selbst befreien müssen, nach Ansage via Laut-
sprecher, und ein gehörloser Benutzer weiß dann nicht, was er tun soll ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Do, 30.4.09 6:35 
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Registriert: Do, 28.3.02 1:00
Beiträge: 217
Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Rainbow hat geschrieben:

Wie wäre es, wenn Ihr Euch dann lieber mal, statt das Legoland weiter
runterzumachen, an die Verfasser der zitierten Vorschriften wendet ?



Ich habe nie vor, das Legoland runterzumachen.
Dein o.g. Vorschlag finde ich echt gut. Ich werde mich auch an die Verfasser der Vorschriften wenden. Ich werde darüber schlau machen ...
Ich werde dem Christian x-Lob ´s aussprechen, keine Sorge :wink: Denn ich finde schon toll, wenn er unseren Vorschlag anhören will. Das ist doch der 1. Schritt ...
Was die Vorschrift betrifft, verstehe ich irgendwie schon, warum die "Hörenden" es befürchten. Sie meinen ja gut mit uns. Sein Vorschlag, eine hörende Begleitung (auch der Mitarbeiter vom Legoland) finde ich nicht gerade sooooo schlecht. Jedoch komme ich irgenwie hilflos vor :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Do, 30.4.09 8:07 
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Registriert: Mo, 7.11.05 13:55
Beiträge: 384
Nein, Stephi, Du nicht. Da habe ich mich wohl undeutlich ausgedrückt.
Ich habe ja in Deinem Posting gelesen, daß Du die Reaktion durchaus
positiv fandest.

Mit dem "Das Legoland runtermachen" bezog ich mich auf die Art und
Weise, wie der neue Artikel jetzt im Taubenschlag geschrieben war.
Die Links zu den Briefen kann ich leider nicht öffnen, gehe jetzt aber
mal davon aus, daß das Legoland nicht so viel anders reagiert haben
wird als bei Dir.

Deshalb einfach mein Hinweis darauf (an den Autor des Artikels und
an andere, die eine ähnliche Sichtweise haben), doch bitte mal nicht
so selektiv an die Sache ranzugehen und auch das Positive an der Re-
aktion zu sehen - und bitte auch zu verstehen, daß das Legoland
nicht einfach so nach Lust und Laune irgendwelche Auflagen, die es
von der Bauaufsicht oder sonstwem bekommen, außer acht lassen kann.

Daß man sich vorkommt, als würde man behandelt wie ein hilfloses Kind
oder so, gut, das kann ich nachvollziehen. Zumal Ihr das ja auch nicht
so gewohnt seid wie vielleicht ein Blinder; der hat ja öfter mal "Führungs-
personen" dabei. Aber wie Du schon sagst: Das geht hier nicht darum,
eine Personengruppe für hilflos, abhängig und zu doof zu erklären und ent-
sprechend zu behandeln. Es geht darum, so wenig Risiko wie möglich für
Leib und Leben einzugehen und dabei auch Euer Leben entsprechend zu
schützen.

Vermutlich bekomme ich jetzt von Hartmut die Audismus-Keule übergezogen,
aber es ist einfach so, daß in dieser speziellen Situation....naja, das Hören-
können halt doch von Vorteil ist, sagen wir mal so.
Genauso wie es Dinge gibt, bei denen Ihr im Vorteil seid (spontan fällt mir
der Hinweis darauf ein, daß Ihr Euch beim Tauchen immer noch voll un-
terhalten könnt, während nicht DGS-kompetente Hörende höchstens
ein paar wenige Signalzeichen vereinbart haben), gibt es halt auch umge-
kehrte Situationen. Das hat dann nichts mit Abwertung des Gehörlosseins
zu tun. Natürlich könnt Ihr im Beruf o.ä. genauso viel leisten wie Hörende,
Ihr seid nicht dümmer etc. - aber um mal ein weiteres Beispiel zu nennen:
So ein, zweimal habe ich im Fernsehen Geschichten von Flügen mit kleinen
Flugzeugen gehört, wo der Pilot auf einmal einen Herzinfarkt erlitten hat.
Das Flugzeug ist dann letztendlich von Passagieren gelandet worden - in-
dem sie vom Tower des Flughafens über Funk Anordnungen bekommen
haben. Da man dafür noch kein TESS oder sowas erfunden hat - es ist kein
Audismus zu sagen, das hättet Ihr in dem Fall nicht gekonnt. Das ist ein-
fach so, wie es ist.....
(Aber eben nur in so ganz speziellen Ausnahmesituationen.)

Es ist keine Schande und kein Zeichen von Minderwertigkeit oder Blödheit,
bei sowas dann auch einfach mal Hilfe anzunehmen. Müssen wir auch -
wenn auch meist nicht wegen des Hörstatus.
Wenn natürlich andere Lösungen gefunden werden, ist das umso besser.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Do, 30.4.09 10:09 
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Registriert: Do, 28.3.02 1:00
Beiträge: 217
Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Rainbow, ich möchte es dir nicht vorenthalten, hier:

Sehr geehrte Damen und Herren,



wir, der GVB haben eine Mail einer gehörlosen Familie erhalten, in der sie uns ihre Erlebnisse beim Besuch im Berliner Legoland schildert. Beim Besuch der Drachenbahn für Kinder, fanden sie eine Tafel mit Sicherheitshinweisen vor, auf der u.a. Babys, Schwangere, Epileptiker, Rollstuhlfahrer, Herzkranke, Blinde und eben Gehörlose von der Fahrt mit dieser Achterbahn ausgeschlossen werden.
Nun stellt sich uns die Frage, auf welcher Grundlage diese Entscheidung, dass Gehörlose nicht mitfahren dürfen, basiert? Nach welchen Kriterien wurde hier der Ausschluss von Gehörlosen beschlossen? Gehörlose sind weder körperlich noch geistig eingeschränkt, können Autofahren usw. Der einzige Unterschied besteht darin, dass sie nicht hören können, das ist alles!
Vielleicht ist das ja Ihrerseits nicht beabsichtigt, daher bitten wir Sie, die Regularien der Sicherheitstafel nochmals zu prüfen, ob nicht evtl. ein Versehen vorliegt. Sollte es sich aber hierbei um eine bewusste Regel handeln, sehen wir darin eine klare Diskriminierung.
Wir bitten Sie diesbezüglich um eine Stellungnahme.




Mit freundlichen Grüßen

Thomas Geißler


2. Vorsitzender



Am 24.04.2009 um 12:35 schrieb Sybille Weber:

> Sehr geehrter Herr Geissler,
>
> recht herzlichen Dank für Ihre E-Mail.
>
> Die Mitfahrt von Menschen mit Behinderungen in der Drachenburg im
> LEGOLAND Discovery Centre Berlin wird durch die Feuerwehr Berlin /
> Bauaufsichtsamt und dem Vermieter des Sony Centre Berlin geregelt.
> Die Mitarbeiter im LEGOLAND Discovery Centre sind daran gehalten,
> diese Vorgaben gründlich einzuhalten. Wenn es hier zu einer
> Benachteiligung gekommen ist, möchten wir uns dafür entschuldigen,
> müssen aber Ihre Sicherheit überordnen. Da es sich bei dem LEGOLAND
> Discovery Centre Berlin eine Anlage in einem komplexen Gebäude
> inmitten einer Großstadt handelt, weichen hier die Vorschriften
> gegenüber denen im LEGOLAND Deutschland in Günzburg erheblich ab.
>
> Gehörlose im LEGOLAND Deutschland dürfen alle Attraktionen benutzen,
> benötigen aber aus Sicherheitsgründen die Begleitung eines hörenden
> und sehenden Gastes für den Fall einer Evakuierung.
>
> Wir hoffen, dass wir Ihnen zufriedenstellend antworten können und
> würden uns über einen Besuch im LEGOLAND Deutschland freuen.
>
> Mit freundlichen Grüßen
> LEGOLAND Deutschland
> Sybille Weber
>
> Gäste Service I LEGOLAND Deutschland Freizeitpark GmbH I LEGOLAND
> Allee I 89312 Günzburg I Tel.: +49 (0) 180-5-700 757 01* I
> sybille.weber@legoland.de I http://www.legoland.de
> (* 14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz; ggf. abweichender
> Mobilfunktarif)







Am 29.04.2009 um 08:53 schrieb Thomas Geißler:

> Sehr geehrte Frau Weber,
>
> vielen Dank für Ihre Antwort auf unsere Anfrage. Leider ist Ihre
> Antwort-Mail nicht zufrieden stellend, weil wir Ihre Argumentation
> nicht nachvollziehen können. Sie weisen in Ihrem Schreiben darauf hin,
> dass es sich beim LEGOLAND Discovery Centre Berlin um ein sehr
> komplexes Gebäude handelt, das Sicherheitsbestimmen unterliegt, die
> nicht von Ihnen festgelegt werden. Doch gibt es in Berlin
> vergleichbare Einrichtungen, wie etwa Kinos (auch im Sony Center) die
> ebenfalls bestimmten Richtlinien der Berliner Feuerwehr bzw. des
> Bauaufsichtsamts unterliegen. Trotzdem können Gehörlose diese
> Einrichtungen ohne Einschränkungen nutzen. Am Flughafen bzw. bei der
> Flugbeförderung beispielsweise herrschen ebenfalls sehr strenge
> Sicherheitsbestimmungen, gerade hinsichtlich der
> Evakuierungsmaßnahmen. Hier stellt es kein Problem dar, dass ein
> Gehörloser ohne die Begleitung von Hörenden das Flughafengelände oder
> das Flugzeug betreten bzw. verlassen darf. Ganz im Gegenteil:
> Aufgrund der Tatsache, dass Gehörlose sich immer visuell orientieren
> müssen (und zwar nur visuell!) können sie sehr wohl und sehr schnell
> aufnehmen, wenn eine Gefahrensituation eintritt. Gehörlose sehen, wenn
> andere Personen eine Sicherheitsanweisung befolgen, wie etwa das
> Anlegen einer Sicherheitsweste im Flugzeug oder das Verlassen eines
> Gefahrenbereiches, und setzen diese Maßnahmen selbstverständlich auch
> um.
> Bisher ist uns kein Fall bekannt, in dem das nicht funktioniert hat.
> Wir bitten Sie, noch einmal eingehend zu prüfen, ob die von uns
> beanstandeten Sicherheitsvorkehrungen tatsächlich notwendig sind.
> Andernfalls betrachten wir diese Regelungen weiterhin als
> diskriminierend.
>
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
> Thomas Geißler
>
> 2. Vorsitzender
> Gehörlosenverband Berlin e.V.
> Friedrichstraße 12
> 10969 Berlin
>
> Fax: 030 / 2517053
> E-Mail: thomas.geissler@deafberlin.de
> Homepage: http://www.deafberlin.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Do, 30.4.09 10:17 
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Registriert: Do, 28.3.02 1:00
Beiträge: 217
Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Rainbow hat geschrieben:
Daß man sich vorkommt, als würde man behandelt wie ein hilfloses Kind
oder so, gut, das kann ich nachvollziehen. Zumal Ihr das ja auch nicht
so gewohnt seid wie vielleicht ein Blinder; der hat ja öfter mal "Führungs-
personen" dabei. Aber wie Du schon sagst: Das geht hier nicht darum,
eine Personengruppe für hilflos, abhängig und zu doof zu erklären und ent-
sprechend zu behandeln. Es geht darum, so wenig Risiko wie möglich für
Leib und Leben einzugehen und dabei auch Euer Leben entsprechend zu
schützen.


Weißt du was? Ich habe nachgedacht, welche Lösung ich vorschlagen soll. Es geht im Legoland ja nicht darum, "selbstständig" aufzutreten, sondern eher darum, dass wir auch mitfahren wollen. (Dein Schreiben hat mich auch zum Nachdenken angeregt, danke :) )

Christian hat in seiner E-Mail an mich geschrieben, dass auch ein Mitarbeiter als eine hörende Begleitung zur Verfügung stehen kann. Ich denke, es wäre doch toll, wenn einige Mitarbeiter die Deutsche Gebärdensprache (Grundgebärden über Gefahr, etc.) lernen würden. Wenn ich dort besuche, mache ich darauf aufmerksam, dass ich taub bin. Dann werde ich von jemandem begleitet, indem man mit mir zusammen fährt. Sollte was passieren, soll man mit mir kommunizieren können, was ich zu tun habe.

Was hälst du von meinem Vorschlag?


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Do, 30.4.09 16:57 
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Registriert: Mo, 7.11.05 13:55
Beiträge: 384
Klar, warum nicht ?
Ich hatte auch schon überlegt, ob das nicht eine Gelegenheit wäre,
Eure Gebärdensprache ein bißchen weiter bekannt zu machen.

Es fände sich bestimmt jemand, der zumindest bereit wäre, die wichtigen
Gebärden zu lernen, die man eben für so eine Evakuierung benötigt, und
wer weiß, vielleicht stößt das ja sogar auf mehr Interesse als man zu-
nächst erwarten kann - daß vielleicht sogar einer oder mehrere Mitarbeiter
"richtig" DGS lernen.
Wenn sie dann von Eurer Seite aus ein bißchen Unterstützung bekommen
und nicht zusehen müssen, wie sie ganz allein die ganze Sprache lernen...
dann käme sogar ein richtiger Kontakt und Austausch zwischen Hörenden
und Gehörlosen zustande.

Ja, mach den Vorschlag doch mal.
Und biete doch gleich ein bißchen Unterstützung an.
Und wenn dann das Taubenschlag-Forum einen "Kennenlern-Betriebsaus-
flug" ins Legoland macht, komme ich auch mit und lerne gleich auch wie-
der ein bißchen mit. :-)))

Und wenn dann Legoland-Mitarbeiter für Eure Sicherheit mitfahren -
betrachtet es einfach so, als wären es "normale" andere Leute. Ihr seid
ja ohnehin nicht allein in dem Zug...... :wink:

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Fr, 1.5.09 8:46 
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Registriert: Do, 28.3.02 1:00
Beiträge: 217
Wohnort: Mülheim an der Ruhr
Rainbow hat geschrieben:
Wenn sie dann von Eurer Seite aus ein bißchen Unterstützung bekommen
und nicht zusehen müssen, wie sie ganz allein die ganze Sprache lernen...
dann käme sogar ein richtiger Kontakt und Austausch zwischen Hörenden
und Gehörlosen zustande.


Wenn ich in Berlin wohnen würde 8)
In Berlin gibt x-Angebote, wo man DGS lernen kann.

Rainbow hat geschrieben:
Ja, mach den Vorschlag doch mal.
Und biete doch gleich ein bißchen Unterstützung an.
Und wenn dann das Taubenschlag-Forum einen "Kennenlern-Betriebsaus-
flug" ins Legoland macht, komme ich auch mit und lerne gleich auch wie-
der ein bißchen mit. :-)))


:-))) du wirst darüber informiert

Rainbow hat geschrieben:
Und wenn dann Legoland-Mitarbeiter für Eure Sicherheit mitfahren -
betrachtet es einfach so, als wären es "normale" andere Leute. Ihr seid
ja ohnehin nicht allein in dem Zug...... :wink:


Das sehe ich genauso ....


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Mi, 3.6.09 18:46 
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Registriert: Di, 12.6.01 1:00
Beiträge: 475
Wohnort: Arlington, MA - USA
Es geht hier vor allem um die Tatsache, dass Vorschriften ex cathedra aus audistischem Vorurteil ohne Mitwirkung von tauben Menschen und ohne empirische Forschung aufgestellt wurden, aehnlich wie wenn die Polizeibehoerde einem Tauben das Tragen eines HG fuer den Erwerb eines Fuehrerscheins vorschreibt, ohne vorher empirisch fest zu stellen, ob das HG wirklich zur Sicherheit beim Fahren beitraegt. Problem ist hier die Sprache auf dem Ausschlusschild. Sie ist allgemein gehalten. Von Begleitung fuer Blinde und taube Personen steht dort nichts. Man kann den Problem der Evakuierung von Blinden und Tauben vorher mit Betroffenen besprechen und Loesungen finden. Es kann sich bei oertlicher Inspektion herausstellen, dass fuer taube Besucher kein zusaetzlicher Problem mit der Evakuation besteht. Thomas Geissler in seinem zweiten Brief an Legoland scheint dieser Meinung zu sein.

Ein Tipp, das man den Leuten von Legoland unterbreiten kann, ist ein Meeting mit allen Betroffenen, inklusiv der relevanten Behoerde, zu veranstalten und alles zu besprechen.

Ich habe mich gewundert, dass Schwangeren, Herzkranken, Epileptiker usw. auf dem Schild erwaehnt werden. Es gibt sicherlich andere Konditionen, die nicht aufgefuehrt sind, die auch gefaehrlich sind, z.B. die leicht Schwindligen und die mit empfindlichem Magen. Gewoehnlich wissen die Muetter der Kleinkinder, Epileptiker und Schwangeren schon, dass sie nicht auf der Achterbahn fahren sollten.

Rainbow machte eine Digression und spricht von Vorteilen des Hoerens. Wir wissen schon genau, was Nichthoerenkoennen bedeutet und braucht keine Leviten vorgesagt zu bekommen. Wir wuerden sicherlich nicht bloede sein, in die Pilotenkabine zu stuerzen, da wir wissen, dass wir nicht machen koennen, weil Kommunikation per Funk nur die einzige Moeglichkeit ist. Ein tauber Pilot wird sicher wissen, wie in einer Notsituation ohne Funk zu machen ist. Problem hier liegt nur im System, dass Kommunikation exklusiv auditiv zu geschehen ist. Man kann auch Video- und Text-Anweisungen per Funk durchgeben, die eingerichtet werden koennen. Mit Video koennen die asuszufuehrenden Handlungen leichter und schneller gezeigt werden, als mit umstaendlichen verbalen Anweisungen.

Hartmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Mi, 3.6.09 20:07 
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Du meine Güte, da fühlt sich schon wieder jemand angegriffen. :roll:
Hartmut, Du willst doch wohl nicht allen Ernstes behaupten, daß die
Überlegung:
- Im Brandfall müssen die Leute sich selbst evakuieren
- Wir geben dazu Hilfeanweisungen per Lautsprecher (Großleinwand
mit Dauer-Dolmi-Einsatz ist zu teuer, da explodiert der Eintritts-
preis)
- Gehörlose können diese Hilfestellungen nicht hören
- Also sind Gehörlose im Brandfall in akuter Gefahr
ein audistisches Vorurteil ist, oder ?
Ich dachte immer, Audismus sei, Hörenkönnen für was Besseres zu
halten als Nichthörenkönnen und Lautsprache was Besseres als Ge-
bärdensprache. Dazu haben die Leute vom Legoland aber
in keiner Weise was gesagt. Ihnen genauso Audismus vorzuwerfen wie
Leuten, die sagen: Laßt Gehörlose bloß nicht gebärden, die müssen
Lautsprache lernen und unter allen Umständen ein CI kriegen ! halte
ich für unfair in höchster Potenz.

Desweiteren:
Ich lasse mir weder von Dir noch von anderen den Mund verbieten.
Und ICH brauche von DIR keine Leviten gelesen bekommen.
Wenn Du Dich davon angemacht fühlst, sorry, aber dann liegt das
Problem bei Dir, auf der psychologischen Ebene.
Ihr versucht wer weiß wie, Euer Selbstbewußtsein zu demonstrieren,
aber anscheinend habt Ihr doch mehr Komplexe als man meinen sollte
(die im übrigen auch nicht nötig wären). Vielleicht seid Ihr Euch dessen
auch selbst nicht bewußt.
Es hätte jedenfalls kein Hörender (und auch kein Blinder oder sonst wer)
als "Belehrung" oder "Leviten" betrachtet, wenn jemand anders eine
solche Bemerkung in ein Posting gesetzt hätte.
Vielleicht sucht Ihr auch einfach nur nach irgendwas, was Ihr anderen
mal wieder vorhalten könnt....keine Ahnung, aber kommt oft so rüber.
Und wie sagt schon die Bibel: Wer suchet, der findet.

Zum zweiten:
Es macht den Umgang mit Euch ungeheuer anstrengend, daß Ihr Euch
ständig blöd angemacht fühlt.
Merkt Ihr das eigentlich nicht oder legt Ihr es genau darauf an, um
"unter Euch" zu bleiben ?

Zum dritten:
Ihr wollt doch von den Hörenden für voll genommen und nicht für be-
hindert gehalten werden. Richtig ?
Dann benehmt Euch bitte auch so. (Die Leute, die das ohnehin schon
tun, mögen sich jetzt bitte nicht angesprochen fühlen.)
Selbstbewußte Leute müssen nicht in Watte gepackt, ständig mit
Samthandschuhen angefaßt werden, und man muß bei ihnen auch
nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, weil sich möglicherweise
mal wieder irgendjemand angegriffen fühlen könnte, und sie gehen
auch nicht jedesmal vom Schlimmsten aus. (Nebenbei bemerkt, ent-
spannt das das Leben ungemein - auch für diese Leute selber, nicht
nur für die, die mit ihnen umgehen.)

Audismus ? Gehörlose für bescheuert halten ?
Ja, gibt es. Muß man auch gegen angehen, richtig.
Aber bitte da, wo es angebracht ist.
Sonst geht der Schuß nach hinten los und Ihr erweist Eurer eigenen
Sache einen Bärendienst. :wink:

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Zuletzt geändert von Rainbow am Do, 4.6.09 10:39, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Do, 4.6.09 5:49 
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Registriert: Mo, 7.11.05 13:55
Beiträge: 384
Vielleicht sollte ich noch kurz anfügen, bevor auch andere meine Postings
so verstehen wie Hartmut:

Das mit dem Flugzeug war einfach ein Beispiel, um darauf hinzuweisen,
daß man auch mal was nicht so gut können kann wie ein anderer, ohne
daß man deshalb minderwertig ist.
Ich glaube, es war sogar hier im Taubenschlag, wo ich mal gelesen habe,
daß Ihr Gehörlosen z.B. beim Tauchen total im Vorteil seid, weil Ihr da
nicht nur ein paar Zeichen habt wie die meisten hörenden Taucher,
sondern Ihr könnt auch unter Wasser eine richtige Unterhaltung führen.
Hat irgendein Hörender (es lesen und schreiben hier ja genug mit) des-
halb durchblicken lassen, er fühle sich "belehrt" oder sowas, und er wisse
schon, was Nicht-Gebärden-Können bedeutet ?
Natürlich nicht, warum auch ?
Im übrigen, soweit ich weiß, läuft der Funkverkehr mit Flugzeugen nun-
mal akustisch. Soll jetzt jedes Flugzeug mit visuell laufenden Geräten
ausgestattet werden - nur weil der Fall eintreten könnte, daß nur ein
Gehörloser in der Lage wäre, das Ding zu landen ? (Ich vermute mal, daß
die Chance auf ein zweites Tschernobyl höher ist als die, daß dieser Fall
mal eintritt.)

Übrigens, Hartmut, ich gebe Dir recht, daß das Schild schlecht geschrieben
ist, weil das Angebot, Parkmitarbeiter als Begleiter einzusetzen, nicht er-
wähnt wird. Ich vermute sogar, daß das ursprünglich gar nicht vorgesehen
war, denn sonst hätten die Parkmitarbeiter der gehörlosen Familie ja direkt
diesen Vorschlag unterbreiten können.

Daraus allerdings zu entnehmen, daß schon vorab mit allen Beteiligten zu
sprechen ist, halte ich für arg unrealistisch. Mit wem soll denn da gespro-
chen werden - nur mit den Gehörlosen oder auch mit Vertretern aller an-
deren Gruppen ? Und was die Gehörlosen anlangt - mit wem wird gespro-
chen ? Mit dem DGB ? Und anschließend (hab ja ein bißchen mitbekommen,
daß der auch nicht ganz ohne Kritik dasteht) sind dann einige Gehörlose
mit dem Ergebnis unzufrieden und der Park kriegt dann trotzdem Vorhal-
tungen ?
Im übrigen geht es nichtmal um ein Gesetz. Es ist nur eine Sicherheits-
vorschrift auf einer sehr kleinen Ebene. Da muß vorher nicht so ein Auf-
wand betrieben werden, weil alle Jubeljahre mal ein Fall eintreten kann, daß
jemand von dem Verbot betroffen sein könnte. Wenn jetzt Fehler auffallen,
dann kann man erstmal versuchen, die vernünftig zu bereinigen.
Wenn der Park auf stur geschaltet hätte, dann hätte man immer noch
Audismus rufen können. Behaltet einfach mal ein bißchen die Relationen
im Auge.

Und bitte jetzt keine Aussagen: In Amerika machen wir das auch so.
In Amerika wird der Mann Präsident, der weniger Stimmen als sein Gegner hat.
Im Amerika wird genau dieser Mann - diesmal mit Stimmenmehrheit - wie-
dergewählt, obwohl er ein zweites Vietnam vom Zaun gebrochen hat und
sein Land in Schulden ohne Ende gestürzt hat - nur aufgrund bewußter
Lügen, wie man heute weiß.
In Amerika kriegt man Millionen als Schadenersatz, wenn man eine Katze
in die Mikrowelle packt - weil der Hersteller nicht draufgeschrieben hat,
daß das der Gesundheit der Katze nicht zuträglich ist.
In Amerika werden Leute hingerichtet, weil sie hätten wissen müssen,
daß ihr Komplize, wenn sie ihn allein lassen, eine Geisel vergewaltigt und
tötet (sie selbst waren gar nicht dabei !).
Ich glaube nicht, daß die Mehrheit in Deutschland amerikanische Ver-
hältnisse will.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Mo, 8.6.09 4:19 
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Registriert: Di, 12.6.01 1:00
Beiträge: 475
Wohnort: Arlington, MA - USA
Rainbow, Ihr
Zitat:
[Kommentar über Blinde] hätte ich einfach weggelassen.
Ist aber nur meine Meinung, bin ja selbst nicht betroffen.

hätten Sie hier auch befleissigen können, wenn Sie zur Taubheit kommentieren.

Ihre letzten Postings sind echt “oh meine Güte!” und dazu “oh, das ist die Höhe und Länge!” Mein zweizeiliger “Leviten”-Satz ist zu zwei ellenlangen Gardinenpredigten geworden. Mein Hinweis beschränkt sich nur auf Ihren Kommentar über Vorteile des Hörens. Ich habe nichts weiter und gar nicht negativ über Ihre Person, sondern nur über die Sache geschrieben. Keine weiteren Gedankenausflüge, wie Sie über Behinderung, Akzeptanz, Psychologie (Ihre ausschweifende Diatribe darüber betrifft eher Ihnen selbst), Bush-Regierung, Hinrichtungen und Katze im Mikrowellenofen getan haben.

Ihre Bemerkung über die Vorteile des Hörens ist auch ein solcher tangentialer Ausflug und ein Affront auf uns, weil sie sogleich impliziert, dass wir sie immer vor den Augen halten (und frag- und klaglos akzeptieren?) müssten und weil unserer Erfahrung nach ein solches Gerede zu einem Instrument der Unterdrückung werden kann. Aus diesem Grund haben wir Anrecht, jemanden auf unbewusstem Audismus hinter dem Aufzählen von Vorteilen des Hörens einer tauben Person gegenüber aufmerksam zu machen. **unten

Zitat:
Die Überlegung:
- Im Brandfall müssen die Leute sich selbst evakuieren
- Wir geben dazu Hilfeanweisungen per Lautsprecher (Großleinwand mit Dauer-Dolmi-Einsatz ist zu teuer, da explodiert der Eintrittspreis)
- Gehörlose können diese Hilfestellungen nicht hören
- Also sind Gehörlose im Brandfall in akuter Gefahr
ein audistisches Vorurteil ist, oder ?

Audismus ist mehr als ”Hörenkönnen für was Besseres zu halten als Nichthörenkönnen und Lautsprache was Besseres als Gebärdensprache”.

Dazu gehört auch zum Beispiel, wenn man nur an Lösungen, die für Hörende konzipiert sind, denkt und Entscheidungen aus der Warte eines Hörenden macht. Der Fall des Fahrgeschäfts im Berliner Legoland muss einzeln betrachtet und Probleme vor Ort in Gesprächen mit den Betroffenen besprochen werden. Praktische Lösungen gibt es. Mit Ihrem Höhenflug in die Fantasie mit dem Grossleinwand und Dauer-Dolmetscher wird als die einzige aber unpraktische Lösung suggeriert und damit eingebleut, es geht nichts ohne Hören und wir zu der Idee resignieren müssen, wir seien defektiv. Das ist eine indirekte Form der Unterdrückung. Weiter: audistisches Verhalten oder Vorgang muss aufgezeigt werden. Das Wort Audismus bzw. audistisch ist nur beschreibend und nicht gleich vorwerfend. Es dient zur Sensibilisierung. Man überlegt von Fall zu Fall sogleich, wie der Audismus hinter einem Fall reduziert werden kann.

Ihre Logik-Sequenz ist nicht voller Logik. Sie enthält Annahmen, die nicht immer gelten. Ist eine Evakuierung nur per Anweisungen möglich? Warum muss der Lautsprecher nur der einzige Weg sein und ist er immer zuverlässig? Können alle Hörende die Lautsprecher hören und die Anweisungen verstehen? Würden Leute einander nicht helfen? Warum muss es nur gehört werden?

Über andere Möglichkeiten hier zu besprechen, sprengt das Thema hier. Auch kommentiere ich nicht übers Flugzeug, ausser dem Hinweis, dass auch Schrift und Video schon jetzt per Funk übertragen werden und das Videogerät schon in einigen Flugzeugen installiert ist.

Hier geht es um den Fall, dass der Verbot ex cathedra ohne Mitwirkung und öffentliche Anhörung mit den Betroffenen aufgestellt wurde. Typisch einem Regierungsbeamten mit Befehl-Gehorsam-Mentalität wurde die Entscheidung einsam oder im Gespräch mit Hörenden gemacht. Besprechungen mit tauben und blinden Vertretern sind NIE unpraktisch und sogar erforderlich für jede demoktatische Erstellung von Sicherheitsvorschriften, die sie betreffen. Wie gesehen, manche Leute, vor allem Betroffene vor Ort, sehen die Vorschrift als unberechtigt an. Es riecht stark nach Willkürlichkeit (erlaubt dort aber verboten anderswo). Herr Geissler und sein Berliner Verband waren darüber erstaunt, wurden nicht konsultiert und er meint, die Begründung sei nicht stichhaltig. Er als Mann vor Ort müsse die Situation eigentlich besser beurteilen können als wir hier im Forum.

Hartmut

**OT: meine Frau weist auf den Antisemitismus hinter der Redensart “Leviten lesen” hin und sagt, es gibt sie nicht im Englischen. Der Negativismus dahinter wird auf die Juden übertragen, gewollt oder ungewollt, und der unterschwellige Antisemitismus wird somit gefestigt. Also bin ich des unbewussten Antisemitismus schuldig. Mea culpa und ich lerne dabei. Dies als Illustration, wie man unbewusst einen diskriminierenden Ismus in sich tragen kann und an Person berichtigt wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Mo, 8.6.09 6:03 
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Ach, Hartmut....
DU mußt gerade etwas über die Länge meiner Postings rumstänkern.
Du bist doch auch oft genug auf die Länge DEINER Postings angesprochen worden....

Mach einfach, was Du willst, und ich denke mir weiterhin meinen Teil über Deinen RadikalISMUS. :-)))

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Zuletzt geändert von Rainbow am Mi, 10.6.09 10:39, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Mo, 8.6.09 10:06 
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Was du als Radikalismus bezeichnest, hat zu Denkanstößen geführt, die die Entwicklung in Deutschland maßgeblich beeinflusst haben. Ich war z.B. total fasziniert, als Hartmut 1980 auf einem Kongress in Hamburg äußerte: Gehörlosigkeit ist eine Andersartigkeit, wie eine andere Haarfarbe. Für die damalige defizitorientierte Denkweise unfassbar und natürlich radikal. Sprachliche Minderheit statt Behindertengruppe - ohne so gradlinige Impulse von Hartmut wären wir sicher nocht in der Gehörlosen-Steinzeit! ;-)

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Es gibt vielerlei Lärm. Aber es gibt nur eine Stille.
(Tucholsky)


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Mo, 8.6.09 10:41 
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Registriert: Mo, 7.11.05 13:55
Beiträge: 384
Bernd, ich will die Verdienste von Hartmut, die er selbstredend hat, gar nicht
schmälern.

Ich finde aber, die Vorfälle jetzt im Legoland sind nicht vergleichbar mit dem,
wie man Euch Gehörlose früher behandelt hat (hab da ja von diversen Ge-
hörlosen einiges drüber gelernt).

Ich glaube aber, ansonsten verlege ich mich eher auf eine PM. :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung im Legoland (Artikel im Taubenschlag)
BeitragVerfasst: Fr, 12.6.09 4:53 
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@Rainbow,
Ihnen scheint jedes, was Ihnen missfaellt, ist RadikalISMUS (BTW: Radikalismus gehoert nicht zu den diskriminierenden Ismen).

Sie haben leider nicht den ganzen Zusammenhang begriffen. Sie sind nicht weiter als auf das Nebensaechliche, "auf die Laenge staenkern", als auf den Hauptpunkt des Beitrags eingegangen.

Zitat:
Ich finde aber, die Vorfälle jetzt im Legoland sind nicht vergleichbar mit dem,
wie man Euch Gehörlose früher behandelt hat (hab da ja von diversen Ge-
hörlosen einiges drüber gelernt).

Vorfaelle im Plural? Gibt es noch einen weiteren? Sagen Sie doch konkret, warum was im Legoland nicht mit dem Frueheren vergleichbar ist. Anscheinend mit Ihrer Verdeitigung von Legoland denken Sie, dass alles rechtmaessig sei.

Koennen Sie sich nicht befleissigen zu denken, was tiefgruendig hinter dem Verbotszeichen im Berliner Legoland steckt? Die angesprochene Sicherheitsfunktion ist zu oberflaechlich.

Hartmut


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