Na siehste.....
die Formulierungen finde ich auch sehr positiv und offen für Euch.
Ist doch klasse, daß dieser Mann sich Eure Vorschläge anhören will -
wenn alle so reagieren würden, denen Ihr Eure Anliegen vortragt,
wäre das doch toll.
Außerdem finde ich das Angebot gut, daß Ihr natürlich auch ohne
hörende Begleitung in den Park könnt und andere Fahrgeschäfte be-
nutzen - und für dieses eine kann ggfls. ein Mitarbeiter mitgehen.
Ist doch wenigstens mal ein Lösungsvorschlag. Wenn die Privatsender
bei den Untertiteln mal so offen wären und Lösungen anböten, was ?

Ich fände es bei Antwortmails gar nicht so verkehrt, dem Mann mal
ein bißchen Anerkennung und Dank für die Offenheit auszusprechen.
Gut, Ihr stellt Euch noch etwas anderes vor, bevor Ihr von einem Euch
richtig zufriedenstellenden Resultat sprecht. Aber ich denke, daß der
Typ schon sehr auf Euch zugegangen ist und daß das nicht selbstver-
ständlich ist - und jeder Mensch freut sich eigentlich, wenn man seine
Bemühungen anerkennt. (Psychologisch betrachtet, wird er anschließend
sogar eher versuchen, das Kompliment zu rechtfertigen, als wenn er -
wie manchmal bei Euch üblich - mit der Haudraufmethode alle gemacht
wird, nach dem Motto: Und wenn du nicht so machst, wie ich will, dann
zeige ich dich an und dann bringt dich die Polizei auf die Wache, außer-
dem hole ich dann Presse, Funk und Fernsehen und dann verlierst du
deinen Job..... - Okay, das war jetzt sehr überspitzt, aber aus manchen
Postings zusammengefaßt, die ich mal als Reaktionen auf "Mißstände"
gelesen habe. Mit dieser krawalligen Argumentation kommt man aber
meist nicht weit.)
So, es gibt also eine Vorschrift von behördlicher Seite.....
von wegen, das Legoland hat schlecht recherchiert. Da war es wohl
jemand anders, der schlecht recherchiert hat und einfach davon aus-
gegangen ist, daß die Gesetzeslage in Amerika 1:1 auf andere Länder
übertragbar ist....Und damit wäre auch klar, warum man nicht einfach
andere Freizeitparks anrufen kann und fragen, wie die es halten.
Und da Ihr Euch so darüber aufkröppt, daß solche Vorschriften sinnlos
sind......
Ich weise da mal drauf hin, daß es eine Menge Vorschriften gibt, über
deren Sinn man diskutieren kann (oder auch nicht), die einzuhalten aber
trotzdem nicht in das Belieben der Leute gestellt ist.
Stellt Euch mal vor, das Legoland macht jetzt alles so, wie Ihr das wollt.
Und dann passiert tatsächlich was.
Was dann ?
Stellt Ihr Euch daraufhin auf die Seite des Legolands und sagt: Na, wir
haben es ja selbst so gewollt ?
Und selbst wenn Ihr das tätet - wie sähe das ein Richter ? Der würde
wohl auf die "sinnvollerweise existierenden Vorschriften" verweisen.
Wie wäre es, wenn Ihr Euch dann lieber mal, statt das Legoland weiter
runterzumachen, an die Verfasser der zitierten Vorschriften wendet ?
Und warum fällt es Euch so leicht, das Legoland abzusauen, nur weil
Hartmut einen Bericht über das amerikanische Legoland geschrieben hat,
aber die E-Mail an Stephi findet keinerlei Erwähnung: Daß ausdrücklich
dazu aufgefordert wird, Vorschläge zu machen, wie das doch gehen kann,
daß Gehörlose allein da rein dürfen ?
Besorgt Euch doch am besten mal den Wortlaut der Vorschriften und
wie gesagt, ggfls. protestiert mal beim Verfasser.
Und wie wäre es mit konstruktiven Vorschlägen dazu, wie die potentielle
Gefährdungslage (die hoffentlich nie eintritt) umgangen werden kann -
daß die Benutzer sich selbst befreien müssen, nach Ansage via Laut-
sprecher, und ein gehörloser Benutzer weiß dann nicht, was er tun soll ?